Europas erstes Reeder-Containerterminal im Hinterland


29.06.07 22:02

Zum 1. Januar 2008 wird das erste Reeder-Containerterminal im europäischen Hinterland im Logistikzentrum logport in Duisburg-Rheinhausen seinen Betrieb aufnehmen. Bei den Reedereien handelt es sich um CMA CGM, die drittgrößte Containerreederei der Welt, und NYK, den größten japanischen Reederei-Konzern. Das neue Terminal wird den Namen Duisburg Trimodal Terminal (D3T) tragen. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 20 Mio. Euro.

 

Auf der Fläche des D3T werden vier halbzuglange Gleise gelegt und ein Kran für Wasser- und Bahnumschlag errichtet. Der Umschlagbereich wird von duisport betrieben. Ein weiterer Grund der Reedereien, sich für den Standort zu entscheiden, war das nahe gelegene DUSS-Terminal in Duisburg-Ruhrort. Das Terminal definiert die meisten Relationen des europaweiten Verteilnetzwerks und ist mit dem duisport-eigenen „Ruhrort-logport-Shuttle“ direkt angebunden. Vor dem Hintergrund schnell wachsender Ladungsströme und der drohenden Stau-Situation in den Seehäfen, hat ein Strategiewechsel der Reedereien stattgefunden: Hinterland-Hubs rücken hier zunehmend in den Fokus und werden für die europäische Warenverteilung genutzt.

 

Ein signifikanter Anteil des zu erwartenden Volumens des neuen Reeder-Terminals sind Gateway-Verkehre, die über die Drehscheibe Duisburg ins europäische Hinterland transportiert werden. CMA CGM planen eine zusätzliche Zugverbindung Richtung Frankreich und NYK eine Erweiterung seines Ganzzug-Services für Container zwischen Amsterdam, Rotterdam und Duisburg. CMA CGM und NYK gehen davon aus, bereits im zweiten Jahr nach Betriebsstart deutlich mehr als 100.000 TEU am Standort umzuschlagen. (Duisburger Hafen AG / hk)

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