Sicherheit in der Logistik – Auf diese Weise schützen sich Logistikunternehmen

 
 
 
 
 

Sicherheit in der Logistik – Auf diese Weise schützen sich Logistikunternehmen

In der Logistik kommt es immer wieder mal zu Störungen der Prozessabläufe. Das kann durch Diebe eben so geschehen wie durch eine unzureichende Sicherung der Ladung. Auch das Wetter und Cyberangriffe können einem Logistikunternehmen schwer zu schaffen machen. Deswegen ist es wichtig, sich auf vielfältige Weise zu schützen und ein professionelles Risikomanagement entlang der Supply Chain durchzuführen.

 

Firmengüter vor Dieben schützen

 

Eine der größten Aufgaben für Logistikunternehmen besteht darin, sich als Unternehmen vor Dieben zu schützen. Gestohlene Waren erzeugen nämlich massive Kosten und verschlechtern das Bild, dass die Zielgruppe von dem eigenen Betrieb hat. Deswegen ist es wichtig, verschiedene Schutzsysteme einzusetzen und miteinander zu kombinieren, die für den individuellen Bereich am besten geeignet sind.

 

Für jedes Logistikunternehmen ist es unverzichtbar, eine Sicherheitsberatung in Anspruch zu nehmen. Diese stellt verschiedene Möglichkeiten vor und ermittelt den jeweiligen Sicherheitsbedarf des Betriebes. Ausgehend von dieser Analyse können dann beispielsweise Doormen oder Detektive eingesetzt werden. Es besteht die Möglichkeit, Videoüberwachung zu nutzen und mit Warensicherungssystemen und Zutrittskontrollsystemen zu arbeiten. Auf diese Weise wird es Dieben massiv erschwert, Waren zu stehlen.

 

Mit einer Schwingungsdämpfung arbeiten

 

Immer wieder kommt es vor, dass Waren während des Transports beschädigt werden. Das kann auf eine unsachgemäße Behandlung ebenso zurückgeführt werden, wie auf Komplikationen beim Transport. Bei sehr empfindlichen Gütern kann es vorkommen, dass diese durch die reine Bewegung Schaden nehmen. Um dies zu verhindern, setzen immer mehr Logistikunternehmen eine sogenannte Schwingungsdämpfung ein. Mit dieser ist es möglich, schnelle oder holprige Bewegungen während des Transports zu minimieren und hierdurch die Transportgüter zu schützen.

 

Schwingungsdämpfungen werden modular eingesetzt, um sie passgenau anwenden zu können. Hierbei ist zu prüfen, bei welchem Transportgerät die Dämpfung zum Einsatz kommen soll. Wenn die Waren ein besonders hohes Eigengewicht mitbringen, muss eine andere Schwingungsdämpfung gewählt werden als bei sehr leichten Gegenständen. Ein großer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass eine Schwingungsdämpfung sehr unkompliziert ist und sich innerhalb kürzester Zeit anbringen lässt.

 

Wetterdaten effizient nutzen

 

Das Wetter kann einem Logistikunternehmen einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Extreme Wetterereignisse machen es beispielsweise unmöglich, weiterzufahren und die jeweiligen Güter auszuliefern. Zudem kann die vorhandene Infrastruktur durch Stürme oder Hagel so stark beeinträchtigt werden, dass sie nicht mehr genutzt werden kann.

 

Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, digitale Lösungen zu verwenden, die eine Prognose von Wetterereignissen erlauben. Hierdurch ist es möglich, flexibel und schnell auf ungünstige Wetterverhältnisse zu reagieren und alternative Möglichkeiten zur Auslieferung von Waren zu finden. Häufig erweist sich eine Mischung aus Prognosedaten, Informationen über die Infrastruktur sowie interne Compliance-Informationen als zielführend.

 

Auf digitale Technologien und eine hohe IT-Sicherheit setzen

 

Cyber Security ist für Logistikunternehmen ein essentielles Thema. Durch die Nutzung digitaler Technologien vereinfacht sich auf der einen Seite die Arbeit des Betriebs, auf der anderen Seite entstehen immer mehr Gefahrenpunkte, über die Unbefugte Zugriff auf das Unternehmenssystem erlangen könnten. Deswegen ist es wichtig, der IT-Sicherheit höchste Priorität zukommen zu lassen und alle erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der digitalen Infrastruktur zu treffen.

 

Ein großes Problem besteht in Schwachstellen, die sich aus Codes von Drittanbietern ergeben. Es ist wichtig, Serviceleistungen optimal in das vorhandene Unternehmenssystem zu integrieren, damit dessen Vorteile genutzt werden können. Wenn es hierbei zu Schwierigkeiten und Fehlern kommt, entstehen Datenlecks, durch die Verbrecher Zugriff auf sensible Daten erlangen können. Deswegen sollte sowohl bei der Implementierung neuer Lösungen als auch bei der Anwendung regelmäßig eine Qualitätskontrolle durchgeführt werden. So lassen sich Fehler frühst möglich erkennen und beseitigen.

 

Ein professionelles Risikomanagement entlang der Supply Chain

 

An unterschiedlichen Stellen im Lieferprozess entstehen jeweils andere Gefahren für ein Unternehmen und die zu transportierenden Güter. Deswegen müssen entlang der Supply Chain unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Im Lager ist beispielsweise ein Schutz vor Dieben unverzichtbar, wohingegen bei der Auslieferung in Risikogebiete ein umfassendes Sicherheitskonzept gegen Anschlägen erarbeitet werden muss.

 

In der Luftfracht wird verstärkt auf Röntgengeräte gesetzt, um Sprengstoffe finden und Anschläge verhindern zu können. Außerdem ist es sinnvoll, die Möglichkeiten zu nutzen, die das Internet der Dinge (IOT = Internet-Of-Things) zu bieten hat. Hier entstehen durch Sensortechnologie smarte Geräte, die die Nutzer über potenzielle Gefahren aufklären. Um sich rundum abzusichern, ist es dennoch sinnvoll, notwendige Versicherungen abzuschließen, die im Schadensfall einspringen.